Praktikum/Abschlussarbeit: Neue Lieferantenstrategie für Sonderwerkzeuge, Amstetten
Unternehmen: HMD Heidelberg Manufacturing Deutschland GmbH
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Kurzbeschreibung: Aufgrund von aktuellen Marktentwicklungen und individueller werdenden Kundenanforderungen verkleinern die Werkzeuglieferanten ihre Anzahl an standardisierten, vorproduzierten Lagerwerkzeugen.
Dafür gibt es verschiedene Handlungsmöglichkeiten:
1. Vom Lieferant wird ein Nachfolger vorgeschlagen oder das Werkzeug ist bei einem anderen Hersteller im Standardprogramm.
2. Das bisherige Werkzeug wird als Sonderanfertigung beschafft, was sich durch höhere Bestände und höhere Kosten negativ auswirkt.
Zielstellung: Innerhalb der Arbeit ist zunächst zu analysieren, welche Werkzeuge in den letzten Jahren zum Sonderwerkzeug wurden und mittlerweile erst bei Bestellung produziert werden. Dieses könnte anhand geänderter Lieferzeit, Preis und Mindestbestellmenge im ERP-System SAP recherchiert oder durch Rücksprache mit Werkzeuglieferanten aufgezeigt werden. Die aufgefundenen Werkzeuge sind zu strukturieren in Richtung einer Lösungsfindung. Kriterien könnten dabei zum Beispiel die Teileverwendung, Anzahl und Aufwand für Programmänderungen sein. Diese Vorgehensweise soll den Werkzeugtechnologen zukünftig als Leitfaden für Entscheidungen dienen. An zwei Beispielen soll dies umgesetzt werden, um den Leitfaden zu verifizieren.
Weiterhin sollen die aktuellen Sonderwerkzeuge geclustert werden. Es gibt Werkzeughersteller, die sich auf Sonderanfertigungen früherer Standardwerkzeuge fokussiert haben. Anhand der Werkzeug-Clusterung sind Lieferanten zu finden und Angebote einzuholen, wenn diese das ganze Sonder-Portfolio übernehmen. Ob dann bessere Preise, kleinere Mindestmengen und schnellere Lieferzeiten erzielbar sind, ist zu prüfen. Eine Entscheidung über eine Umstellung wird in Zusammenarbeit aller beteiligter Abteilungen erfolgen.
In diesem Zusammenhang sollen auch bisherige Händler-Strukturen betrachtet, analysiert, bewertet und eine Entscheidung für die Zukunft getroffen werden. Auch hier sollten bessere Preise erzielbar sein, durch Wegfall der Zwischenhandels-Margen.
Was kann die/der Studierende lernen / Welche Kompetenzen kann man erwerben:
* Arbeitsumfeld in der Fertigungsplanung
* Zusammenspiel Vertrieb - Planung in der Anfrageabwicklung
* Simulation und Konstruktionskenntnisse in NX CAD/CAM
* Werkzeugmaschinen und Werkzeugtechnologie zur Bearbeitungsauswahl
* Spezielle Softwarefunktionalität in der Fertigungstechnik
* Methodisches Vorgehen
Unsere Anforderungen:
* Grundkenntnisse in CAD und Konstruktion (Studienfach) sind vorhanden
* Eigeninitiative und strukturierte Vorgehensweise
* Zerspanungskenntnisse sind von Vorteil
* Offenes Zugehen auf Lieferanten
Mit dieser Aufgabe wenden wir uns insbesondere an Studenten/innen der Fachrichtungen: Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Konstruktion und Fertigungstechnik.
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